Aktuelles - Veranstaltungen 2018

 

Liebe Mitglieder und Freunde!

 

Dass die im letzten Jahr getroffene Wahl unseres Tagungsthemas 2018  gerade mit Blick auf Ereignisse in Deutschland bis hin zu Vorfällen in jüngster Zeit im Nachhinein eine größere Berechtigung erfahren würde als damals angenommen, ist weniger ein Grund zur Genugtuung als vielmehr Anlass zur Betrübnis. Umso mehr werden wir bestrebt sein, uns der Problematik mit dem ihr gebührenden Ernst zu widmen. Dabei gilt es auch, Hysterie zu vermeiden: Wir stehen nicht am Beginn einer neuen Terrorherrschaft. Aber die Befürchtung, dass die für eine humane Gesellschaft unerlässlichen Normen der Gemeinschaftsbildung brüchig werden, kann man hegen. Wir werden uns fragen, warum wieder in zunehmendem Maße jene abwertenden Stereotype zur Ausgrenzung und gar Gewaltaktionen verwendet werden, die schon so viel Unheil mit sich gebracht haben.

 

Unsere Gesellschaft wird die Tagung in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft.de (Dortmund) veranstalten.

 

Mit unserem Tagungsthema können wir eine finanzielle Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung erwarten.

 

Wir laden Sie herzlich zu unserer Tagung ein!

Herzliche Grüße

 

Ernst-Walter Warnecke

        (Vorsitzender)   


Neuer alter Antisemitismus in Europa 

Jahrestagung vom 12. bis 14. Oktober in Heilbad Heiligenstadt 

 

Das Wiederaufflammen antisemitischer Anfeindungen in einer Reihe von west- und  ost- europäischen Ländern zählt zu den besorgniserregenden Zeiterscheinungen. Dabei werden nicht nur alte Feindbilder schlicht  reaktiviert. Es zeigen sich auch unterschiedliche Facetten einer Art „modernisierten“ Antisemitismus. Wir  wollen den Ursachen und den möglichen weiteren Entwicklungen für einige ausgewählte Länder in Ost und  West, darunter auf jeden Fall auch Deutschland, auf unserer Jahrestagung nachgehen. Dass sich im Jahr 2018  die Reichsprogromnacht zum achtzigsten Mal jährt und der Staat Israel sein siebzigstes Gründungsjubiläum  feiert, muss die Aufmerksamkeit in besonderem Maße auf die Problematik lenken. 

 

Das aktuelle Tagungsprogramm kann her-untergeladen werden:

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Jahrestagung.Programm.2018.pdf
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Studien-und Begegnungsreise nach Sibirien 

vom 01. bis zum 16. September 2018 

 

Nach dem großen Zuspruch, den die im Sommer des vorletzten Jahr unternommene Sibirien- reise gefunden hatte, musste sich die Überlegung aufdrängen, mit einem Folgeprojekt an die gemachten guten Erfahrungen  in nicht allzu ferner Zukunft anzuknüpfen – auch eingedenk der auf der Reise geknüpften Beziehungen. Bei  der Planung zeigte sich freilich, dass bei Flug-und Hotelpreisen ein gewaltiger Anstieg zu beklagen ist und  wir einen für uns noch vertret- baren Kostenrahmen nur bei einer Reisezeit außerhalb der Monate Juli/August finden konnten. 

Von den im Jahre 2016 aufgesuchten Städten werden wiederum Omsk, Krasnojarsk und Irkutsk im Reiseprogramm sein. Wladiwostok, Nowosibirsk und Ulan-Ude werden hinzu- kommen. Die Reise wird in Omsk  beginnen. Die Weiterflüge erfolgen zunächst nach Nowo- sibirsk und nach einem dort verbrachten eintägigen  Aufenthalt nach Wladiwostok. Nächste Station wird die per Flugzeug zu erreichende Stadt Krasnojarsk sein. 

Von dort nach Ulan-Ude weiterreisen werden wir mit dem Zug, südlich des Baikalsees entlang, der schönsten Teilstrecke, die man mit der Transsibirischen Eisenbahn zurücklegen kann. Irkutsk wird wiederum mit dem Zug erreicht werden und von dort der Rückflug erfolgen. 

Der Reisekostenbeitrag wird sich -nach einer schon sorgfältig angestellten Kalkulation -bei einer Unterbringung  im Doppelzimmer auf knapp unter 2.000,- Euro halten lassen. Einzelzimmer stehen, wie uns die Erfahrung  mit der letzten Reise schon gezeigt hat, nur in sehr begrenztem Maße zur Verfügung. Der Zuschlag würde 20,- Euro pro Tag betragen. Ab-und Ankunftsflughafen in Deutschland ist Frankfurt. Ein Informationspapier  mit näheren Informationen kann in unserem Büro oder bei Frau Hinrichs (Mail: Martha.Hinrichs@tonline.

de; Tel.: 04461 – 91 38 25) angefordert werden, die auch die Reise leiten wird. 

 

Personen, die den Wunsch haben, an diesem Reiseunternehmen teilzunehmen, bitten wir um eine möglichst  baldige Anmeldung bei unserer Göttinger Geschäftsstelle per E-Mail, Telefax oder Brief. Die Zahl der Teilnehmer  ist auf 15 begrenzt. 


Liegnitz/Legnica, Jauer/Jawor und Hirschberg/Jelenia Góra: 

Studien-und Begegnungsreise vom 31. Mai bis zum 05. Juni 

 

Auf unserer der Reformation und ihrem Erbe in ausgewählten ost-und ostmitteleuropäischen Ländern gewidmeten Jahrestagung referierte Bischof Pytel aus Breslau/Wroclaw über die Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei machte er uns auf ein in diesem Jahr in seinem Bistum anstehendes Jubiläum eines Ereignisses der Reformationsgeschichte aufmerksam: die 500  Jahre zurückliegende erste evangelische Predigt in Schlesien. Er äußerte den Wunsch, auch Gäste aus den Reihen unserer Gesellschaft bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in Jauer begrüßen zu dürfen. 

Wir wollen die Annahme der Einladung verbinden mit dem Besuch zweier weiterer markanter  niederschlesischen Orte. Nach der Anreise am Donnerstag, dem 31. Mai, nach Liegnitz werden wir dort  unser Quartier bis zum Sonntag, dem 03. Juni haben. Am Sonnabend erfolgt die Teilnahme an den  Jubiläumsfeierlichkeiten in Jauer. Von Sonntag bis Dienstag schließt sich der Aufenthalt in Hirschberg an. 

Der Dienstag ist auch der Rückreisetag. 

Der Kostenbeitrag für Übernachtung mit Frühstück, eine weitere Mahlzeit, Fahrten innerhalb Polens,  Eintrittsgelder sowie die Reiseorganisation wird sich auf 275,-Euro pro Person bei einer Unterbringung im Doppelzimmer belaufen, bei Unterbringung im Einzelzimmer auf 370,-Euro. An-und Abreise erfolgen  eigenverantwortlich. Da einige Teilnehmer bereits feststehen, die Personenkraftwagen als  Beförderungsmittel für die Reise nutzen, kann von guten Chancen auf eine Mitfahrgelegenheit ausgegangen  werden, wenn sie nachgefragt werden sollte. 

Anmeldungen sollten spätestens bis zum 10. April 2018 bei unserer Göttinger Geschäftsstelle per E-Mail,  Telefax oder Brief erfolgen. 

Auskunft über die weitere Reiseplanung erteilt Herr Warnecke (Kontakt: war.ewu@htp-tel.de oder telefonisch unter 0511/66 24 05). 


Der unten stehende, mit einem Klick zu vergrößernde Flyer kann heruntergeladen werden:


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Infobrief.2018.pdf
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